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2018: Wer probt hat′s nötig / 2018: Das Gold der Franken / 2017: Sonntagsschüsse - Fußballfieber in der Kreisklasse

Da im Buch "Sonntagsschüsse - Fußballfieber in der Kreisklasse" so einige fränkische Ausdrücke verwendet werden, finden Sie hier ein kleines fränkisch-deutsches Wörterbuch.

Fränkischer Begriff Erklärung
a ein / eine
a Glaans ein "Kleines" (Schafkopf-Chargon: ein Rufspiel, das nur dann zustande kommt, wenn niemand ein Solo spielen möchte)
a Seidla Bier ein halber Liter Bier
am Groong backen am Kragen packen
An Bremser hob i immer auf der Händ! Einen Bremser habe ich immer auf der Hand (Schafkopf-Chargon: auch wenn die Gegner unheimlich viele Trümpfe haben, habe ich wenigstens einen hohen Trumpf, damit das Spiel nicht zu teuer wird)
an Knoten in die Baa gspielt einen Knoten in die Beine gespielt
aweng ein bisschen
Berchgnordzn ein hünenhafter, mit der Konstitution eines Zuchtbullen ausgestatteter Bewohner eines Dorfes, das mehr Höhenmeter aufweist als das eigene Dorf
Bratwörscht Bratwürste
Dabdüdel seid ihr, alle zam! Ihr seid allesamt dumme, ungeschickte Menschen!
dapperte Hundsgrübbel Ausdruck schäumender fränkischer Wut auf den ungeliebten Gesprächspartner
Der Bulldog blebbt ste! Der Traktor bleibt stehen!
Des is a lange Gschicht Das ist eine lange Geschichte
Des is fei echt mei Ernst! Das ist wirklich mein Ernst!
Edz löfft die blöd Sau scho widda net! Jetzt läuft die blöde Sau schon wieder nicht! (Schafkopf-Chargon: Ausdruck von Wut über den Umstand, dass eine Ass von einem Trumpf überstochen wurde, da der Gegner die gespielte Farbe nicht hat und somit keine Farbe zugeben muss)
Edz stehn die öber scho widda zam! Jetzt stehen die Ober schon wieder zusammen (Schafkopf-Chargon: Ausdruck von Wut über den Umstand, dass von den drei Gegner einer beide verbliebenen Trümpfe auf der Hand hat, was den Sieg in der Regel schwieriger gestaltet)
fei an sich unnötiges fränkisches Füllwort, das in Franken exzessiv dazu verwendet wird, dem Gesagten eine zusätzliche Betonung / Steigerung beizumessen
fertig wie a Bäggla Resi Nürnberger Umgangssprache, ist eine Anspielung auf eine ehemalige Margarinefabrik und bedeutet erschöpft zu sein / sich nicht wohl zu fühlen
Gnechtla Bezeichnung für einen schmächtigen Menschen
Gnordzn ein hünenhafter, mit der Konstitution eines Zuchtbullen ausgestatteter Mann, der im Gegensatz zum Berchgnordzn aus vergleichsweise niedriggelegenen Gefilden stammt
Gor net wohr! Gar nicht wahr!
Habbala Trantüte
Halt euer Goschn alle zam! Haltet alle zusammen euren Mund!
Heul fei aweng rum Heul doch!
Hodhaddernnachalasch-Fritz Hausname (eine Art Spitzname für die Familie) - wird insbesondere auf dem Land verwendet, da viele Dorfbewohner gleiche Nachnamen aufweisen. über die Hausnamen werden die Familien über den Spitznamen des Hofs unterschieden - zur Unterscheidung der Familienmitglieder wird manchmal der Vorname angehängt.
Der Hausname Hodhaddernnachalasch scheint darauf hinzudeuten, dass ein Vorfahre des Fritz beim letzten Schluck Bier irgendetwas mit einem Handtuch angestellt hatte.
Hundsgrübbelfotzenlegger verreggter wüste fränkische Beschimpfung (auf eine übersetzung ins Hochdeutsche wird an dieser Stelle verzichtet - ich möchte wie gesagt nicht auf irgendeinem Index landen ;-))
Ich hob die Schnauzn vull vo euch elendigen Brunzkübel euch verregtn! Ich habe die Nase voll von euch! (ausschweifend ausgeschmückt mit wüsteren fränkischen Beschimpfungen)
Ihr daabn Sefdl! Ihr nicht erst zu nehmenden, dummen Menschen!
Ihr damischen Säubonkerten! Ihr dämlichen frechen Kerle!
Ihr Hundsgrüppel! Fränkische Beschimpfung (Hunde-Krüppel)
Jeds mol freggn mer mei gelba Rum wecha eura varregtn Fußbäll! Jedes Mal gehen mir meine gelben Rüben wegen euren verdammten Fußbällen kaputt!
Kaschper Kaspar
Leggst mi fei aweng am Oasch! Leck mich am Arsch! (gesteigert durch die Verwendung des Wortes fei)
lumperten erbärmlich / kümmerlich
ned nicht
Säubeudel Fränkische Beschimpfung
Schau net so wie a Achhörnla wenns blitzt! Schau nicht wie ein Eichhörnchen wenn es blitzt! (wird verwendet wenn jemand sehr verwundert dreinblickt)
Schmarrer jemand, der nur Unfug redet
vollgebrunzt vollgepinkelt
Weißwörscht deffn des Zwölfaleudn ned dalehm! Weißwürste dürfen das Zwölf-Uhr-Leuten nicht erleben. (Man muss sie also vor 12 Uhr mittags essen!)
Wennst raus kummst kriegst drei Rennschelln, die sich gwaschn ham! Wenn du rauskommst bekommst du gewaltige drei Ohrfeigen!
Wos lichd des bichd! Was liegt muss auch liegen bleiben! (Schafkopf-Chargon: eine auf den Kartenspiel-Tisch gelegte Karte kann nicht mehr zurückgenommen werden)
Wosn des für a Ratz? Was für ein riskantes Spiel ist das denn? (Schafkopf-Chargon: wenn jemand ein so riskantes Solo spielt, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass er es gewinnen kann - gelingt ihm dann doch der Sieg, könnte das rasch eine derbe fränkische Beschimpfung nach sich ziehen)
zamreißen zusammenreißen
zamspielen zusammenspielen

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